Konstitution und Klassenkampf

Titel der 5. Auflage (2008)

Hans-Jürgen Krahl (1943-1970) war der Theoretiker der antiautoritären Studentenbewegung. Die in diesem Band versammelten Aufsätze, Redevorlagen und Notizen sind erstmals 1971, kurz nach seinem frühem Unfalltod, erschienen. Es handelt sich um politische Reflexionen, von tagesaktuellen Stellungnahmen bis zu abstrakten Spekulationen und philosophiehistorischen Exkursen. 

Inhalt:
Angaben zur Person
Zur Wesenslogik der Marxschen Warenanalyse
Bemerkungen zur Akkumulation und Krisentendenz des Kapitals
Revolutionäre Theorie und existenzielle Radikalität
Ontologie und Eros – zur spekulativen Deduktion der Homosexualität
Zu Henri Lefèbvre / Zu Herbert Marcuse / Zu Karl Korsch
Diskussionsbeitrag auf dem Berliner Vietnam-Kongress
Römerbergrede gegen die Notstandsgesetze 1968
Zu Marx / Zu Lukács / Zu Lenin
Zur Geschichtsphilosophie des autoritären Staates
Antwort auf Jürgen Habermas
Das Elend der kritischen Theorie eines kritischen Theoretikers
Autoritäten und Revolution
Zur historischen Dialektik der nachstalinistischen Reform in der CSSR
Über Reform und Revolution
Zur Ideologiekritik des antiautoritären Bewusstseins
Der politische Widerspruch der kritischen Theorie Adornos
Kritische Theorie und Praxis
Fünf Thesen zu »Herbert Marcuse als kritischer Theoretiker der Emanzipation«
Zur Dialektik des antiautoritären Bewusstseins
Über »Marxismus-Leninismus«Rede auf einem teach-in zur Wahl im Wintersemester 1969/70
Produktion und Konstitution
Thesen zu allgemeinen Verhältnis von wissenschaftlicher Intelligenz und proletarischem Klassenbewusstsein
Programmentwurf für die Zeitschrift »Hefte für politische Ökonomie«Projektion und Konstitution
Beiträge aus den Schulungsprotokollen
Produktion und Klassenkampf 
Anhang:
Detlev Claussen, Bernd Leineweber, Oskar, Negt,
Rede zur Beerdigung des Genossen Hans-Jürgen Krahl (1970)
Detlev Claussen, Ein philosophisch-politisches Profil (Nachwort der Ausgabe von 1985)
Norbert Saßmannshausen, Biographische Skizze (2008)

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